Alanya hat die älteste Tradition im Tourismus an der Südküste. Geschichtlich wurde Alanya schon im 4.Jh.v.Chr. erwähnt. Kaiser Antonius schenkte einst Kleopatra dieses schöne Fleckchen Erde zur Hochzeit. Es ist landschaftlich sehr reizvoll gelegen.
Ein ehemaliges kleines Fischerdorf, heute wohl der größte touristische Ort in der Provinz Antalya.
Die Höhle am Dimcay
Die Dimcayhöhle befindet sich etwa acht Kilometer außerhalb von Alanya, oberhalb der Ortschaft Kestel und des Dimcay-Tales.
In Serpentinen teilweise stark ansteigend erreicht man den Eingang und das Plateau an der Höhle auf gut ausgebauter Strasse.
Vom bequemen Weg in der Mitte der riesigen Höhle können Sie die gewaltigen Stalaktiten und Stalakmiten sowie die riesigen Sinterblumen bestaunen.
Die Tropfsteinhöhle Damlatas
Die Damlatas Tropfsteinhöhle wurde in 1948 zufällig bei Steinbrucharbeiten für den Hafen entdeckt. Nach Untersuchungen der Geologen entstand diese vor 10 bis 15 Tausend Jahren durch Regenwasser, welches durch die alkalischen Erdschichten der Halbinsel sickerte. Die Damlatashöhle befindet sich am Fuße des Burgbergs, direkt am Kleopatra Strand von Alanya. Berühmt wurde die Höhle durch die vielen farbenprächtigen Tropfsteinsäulen und ihrer besonderen Heilungskraft bei Asthma- und Bronchialkrankheiten. Nach Bekanntwerden dieser Heilwirkung musste man die ersten Hotels und Pensionen bauen, um dem Ansturm der einheimischen Asthmakranken gewachsen zu sein. Mit der Entdeckung der besonderen Heilkraft bei Asthmakranken in der Höhle begann in Alanya die touristische Entwicklung. Zwischenzeitlich ist diese Heilstätte weltweit von Wissenschaftlern anerkannt und die Patienten mit Asthma- und Bronchialbeschwerden kommen mindenstens einmal pro Jahr zu einem Kuraufenthalt.
Nach Untersuchungen der Wissenschaftler herrscht im Sommer und im Winter eine gleichbleibende Temperatur. Die Höhle besteht aus zwei Etagen und hat eine Fläche von 200m². Fachärtze empfehlen für Asthma- und Bronchialpatienten eine Kurzeit von mindestens 21 Tagen, wobei der tägliche Aufenthalt in der Höhle 4 Stunden sein sollte. Die Kurzeiten in der Höhle sind täglich von 06.00 bis 10.00 Uhr, die restliche Zeit steht Besuchern zur Verfügung. Für einen Kuraufenthalt wird ein ärztliches Attest benötigt.
(Korsanlar Magarasi) Über diese Höhle, auch Mädchenhöhle genannt, kursieren viele Geschichten über Piraten, die ihre Beute und Plünderwaren in ihr verbargen, um sie später zur Festung zu schmuggeln. Der Sage nach entführten sie auch Mädchen und versteckten sie in der Höhle. Mit dem Ruderboot kann man den Höhleneingang passieren. Das geräumige Höhleninnere war, so wird erzählt, mit der Festung durch einen Geheimgang verbunden. Aber dieser Gang, der im Laufe der Zeit eingestürzt und verschüttet sein könnte, wurde bisher nicht gefunden.
(Fosforlu Magara) Diese Höhle liegt auf der Westseite der Halbinsel von Alanya. Wenn man mit dem Ruderboot hineingleitet, erzeugen die Bewegungen der Ruder in Verbindung mit dem Spiel des Lichtes ein phosphoreszierendes Glitzern und Schimmern auf dem Wasser. Die Höhlenwände enthalten Phosphor, was den Eindruck erzeugt, sie seien bei Nacht beleuchtet. Davon erhielt die Höhle ihren Namen.

(Asiklar Magarasi) Diese Höhle befindet sich im Süden an der äußersten Spitze der Halbinsel. Der Eingang ist groß genug für einen Menschen. Die Länge beträgt etwa 70 Meter und führt zur Westseite der Halbinsel. Im Sommer verführen die Touristenboote immer wieder dazu, die Höhle zu erklimmen und auf der Westseite - nach einem Sprung von ca. 10m ins Wasser - wieder zuzusteigen. Man erzählt, dass sich hier einst Liebende trafen. Durch diese Geschichten kam die Höhle zu ihrem Namen.
(Kizlar Yarigi) Sie liegt am Fuße der Alanya-Festung, dort, wo diese eine Höhe von 180 bis 200 m über dem Meer erreicht. Die dunkle Öffnung der Höhle gab ihr den Namen. Man findet diese Höhle in unmittelbarer Nähe des Ostturmes der Burg.
Die Burg Alanyas
Die Geschichte der Stadt Alanya ist eng mit der Burg Alanyas verflochten. Jahrhunderte existierte Alanya zum grössten Teil nur auf dem Burgberg. Auch ihre immense strategische Bedeutung für das Römische Reich verdankt die Stadt der imposanten Festung auf dem Burgberg.
Wann genau die Burg zum ersten Mal als unbezwingbare Festung erbaut wurde, ist weitgehend unbekannt. Sicher ist jedoch, dass der Piratenkapitän Diodoros Tryphton den Burgberg im 2. Jahrhundert vor Christus zu seinem Hauptquartier machte und von dort aus lange Jahre die Mittelmeerküste bis Antalya beherrschte. Seine Macht war zeitweise so groß, dass er sich für 3 Jahre zum König der Seleukiden ausrufen ließ. Die im Burgberg befindlichen Höhlen benutzte er als Lager, Wohnräume oder Gefängnis für adlige Reisende, die ihm in die Hände fielen und ihm "Einkommen" in Form von Lösegeldern verschafften. Seine Glanzzeit war aber 139 v. Chr. vorbei, als Antiochos ihn vernichtend schlug.
Allerdings währte die Ruhe nicht lange, die Piraten formierten sich neu und beherrschten vom Burgberg aus, der damals Korakesium (was soviel wie "Himmelskrähe" heißt) hieß, von jetzt an das Mittelmeer. Erst im Jahre 70 vor Christus machten die Piraten einen entscheidenden Fehler: Sie entführten Julius Cäsar, der darüber so erzürnt war, dass er seinen Feldherrn Pompejus mit einem starken Heer ausstattete, um die Burg zu Wasser und zu Lande anzugreifen.
Die Burg wurde bei den Kämpfen stark zerstört, doch die römischen Besatzer erkannten die Bedeutung der Lage schnell und bauten sie wieder auf. Erst im 7. Jahrhundert wurde die Burg wieder bestürmt, diesmal von den Arabern. Die Historiker sind sich aber bis heute nicht einig, ob es ihnen gelang, die Burg einzunehmen oder ob sie an den Mauern scheiterten.
Im 11. Jahrhundert n. Chr. begann eine neue Glanzzeit der Stadt und der Burg mit der Eroberung durch Alaeddin Keykubat. Dieser wollte für die Seldschuken die Oberhand über das Mittelmeer haben, was aber ohne die Burg bei Alanya nicht möglich war. Zu dieser Zeit war Kir Vart, ein Christ, Kommandant der Burg. 2 Monate lang verteidigte er erfolgreich die Burg gegen die Seldschuken. Um die Eroberung ranken sich wilde Legenden. So soll der Sultan einen Traum gehabt haben, in dem Gott ihm seine Hilfe zugesichert haben soll.
Strände Alanyas
Kleopatra-Sandstrand (Damlatas-Strand) Der wünderschöne flache Sandstrand (westlich von Alanya) ist 3 km lang. Laut einer Sage soll die ägyptische Königin Kleopatra einst in dieser Bucht gebadet haben. Das Kleopatrastrand ist sehr beliebt.
Ulas-Strand Der Ulas-Strand befindet sich etwa 5 km westlich von Alanya, nicht weit vom Ulas-Park entfernt. Der Sand/Kiesstrand liegt unterhalb einer Hauptstraße und ist über eine Treppe zu erreichen. Er ist einer der besten Strände in dieser Umgebung. Der Strand wird gerne auch von Einheimischen besucht.
Östlich von Alanya Die Küste von Alanya wird durch den Burgberg in einen westlichen und einen östlichen Abschnitt geteilt. Im Osten zieht sich ein scheinbar endloser Sandstrand kilometerlang an der Küstenstraße entlang. Der breite Strand bietet in seinem östlichen Abschnitt alles für einen gelungenen Badeurlaub an.
Alanya/Incekum
Kilometerlang erstreckt sich der goldgelbe Sandstrand von Incekum ca. 25 km vor Alanya. Mit lang geschwungenen, von Felsklippen durchbrochenen Buchten gehört Incekum zu den beliebtesten Küstenabschnitten der türkischen Riviera. Incekum bietet allen Badeurlaubern genau das Richtige: Kristallklares, türkisfarbenes Wasser, feinsandige Strände; deshalb der Name Incekum (Feiner Sand).| Abu Dhabi | 7 Tage | ab 514 € |
| Balaclava | 7 Tage | ab 1315 € |
| Insel Silhouette | 14 Tage | ab 2170 € |
| Singapur | 14 Tage | ab 2027 € |
| Dickenson Bay | 7 Tage | ab 1381 € |