Der wohl weltberühmte Strand von Ölüdeniz liegt etwa 14 Kilometer vom Zentrum der Stadt Fethiye entfernt und ist nur über eine kurvenreichen Straße, die von Pinien begleitet wird, zu erreichen.
Bevor Sie endgültig den Strand von Ölüdeniz erreichen und die Straße zu Ende ist, passieren Sie die Bucht von Belcekiz mit herrlichem Blick auf das Meer. Die gesamte Region um Ölüdeniz ist als geschützte Region eingetragen und hat den Charakter eines Naturparks.
Bei einer Wanderung entlang der herrlichen Strandanlage und dem Blick auf das unvergleichbar ruhige Meer mit seinem feinsandigen Grund und der Vielzahl der türkisen Farbtöne werden auch Sie begeistert sein. Die Reflektionen der Pinienbäume reichern die Farbenvielfalt zusätzlich an.
Der internationale Flughafen Dalaman ist in ca. 45 Minuten zu erreichen.
Über die beiden Namen von Belcekiz und Ölüdeniz (totes Meer) gibt es eine interessante Legende.
In historischer Vergangenheit ankerten die Schiffe meist relativ weit draußen vor den Stränden wegen der Gefahr, auf die Klippen aufzulaufen und schickten dann kleine Boote zum Wasserbevorraten zur Küste.
Eines Tages sah der gutaussehende Sohn eines Kapitäns ein wunderschönes Mädchen mit Namen Belcekiz am Ufer und verfiel sofort in eine große Liebe zu ihr. Auch von Belcekiz wurde diese Liebe erwidert. Wann immer der Sohn zukünftig zur Wasserbevorratung kam und die beiden sich sahen, verfielen Sie ihrer Liebe.
Als das Schiff eines Tages wieder den Ort passierte, kam ein heftiger Sturm auf. Sofort erzählte der Sohn dem Vater, das er von einer friedlichen, stillen Bucht in der Nähe wußte, wohin sie vor dem Sturm entfliehen konnten.
Der Vater glaubte, dass der Sohn nur seine Geliebte wieder sehen wolle und er deshalb so selbstsüchtig an sich dachte, ohne das Schicksal des Schiffes zu berücksichtigen.
Die Diskussion zwischen Vater und Sohn wurde heftiger.Die Wellen wurden immer höher. Plötzlich schlug der Sturm das Boot gegen die Felsen und der Sohn fiel ins Wasser. Um nicht das Schiff komplett zu verlieren, mußte der Vater und Kapitän alles tun, um es zunächst wieder in sicheres Wasser zu bringen.....die ruhige stille Bucht von der sein Sohn gesprochen hatte. Nun verstand er, das sein Sohn recht gehabt hatte, aber es war zu spät. Etwas später fand er den Leichnam seines Sohnes zwischen den Felsen.
Als Belcekiz etwas später vom Tod ihres Geliebten hörte, verübte sie Selbstmord, indem sie von den Felsen sprang. Der Legende folgend wurde dieser Platz zukünftig Belcekiz genannt und der Platz wo der Kapitänssohn starb, Ölüdeniz.
Der natürliche und wunderschöne Platz der Bucht wird kontinuierlich beobachtet, wobei täglich Qualitätskontrollen des Wassers der Belcekiz Bucht erfolgen. Ziel dieser täglichen Kontrollen ist es, die Qualitätszertifizierung nach ISO 14001 für den Strand zu erhalten. Der erste Strand der Türkei, der dieses Zertifikat erhalten hat, war Kidrakstrand.
Sehenswert sind hier die lykischen Felsengräber direkt oberhalb des Ortes in einer steilen Felswand mit dem bekannten Tempelgrab des Amyntas.
An der Ruine der im 15. Jahrhundert von Rittern des Rhodischen Johanniterordens mit Unterstützung der Genueser erbauten Johanniterburg ist teilweise gut zu erkennen, dass Reste einer weit älteren Bebauung mit einbezogen wurden.
Wieder sehenswert sind nach der Ausgrabung die Ruinen des hellenistischen Theaters, das bis zu dem Beben 1856 noch recht gut erhalten war.
Steinblöcke des Theaters sind bei der Zerstörung durch das Erdbeben bis in den ca. 70 m entfernten Hafen gerollt und in dem flachen Becken zu sehen. Das verschüttete Theater wurde in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre von Archäologen der Universität Istanbul freigelegt.
Besuchen Sie die reichverzierten Steinsarkophage, die sich einst wohlhabende Lykier bauen ließen, damit der Aufwand nicht umsonst war. Die Grabstätten sind in ganz Fethiye zu finden, sowohl in Privatgärten, als auch an öffentlichen Plätzen. Der schönste Sarkophag befindet sich direkt neben der Stadthalle.
Saklikent (zu deutsch verborgene Stadt) sollte man wenigstens einmal gesehen haben. Es liegt knapp 40 Kilometer von Fethiye entfernt- die Strecke ist schon eine Fahrt wert. Sie führt an einer Landstrasse vorbei, welche mit grüner Landschaft nicht geizt.
Lange sieht es kaum danach aus, dass sich irgendwo Schluchten befinden sollen. Doch dann kommen die Berge immer näher und plötzlich faehrt man darauf zu.
Es ist ein enger Canyon mit hohen Felswänden, in die große Quellen 200-300 m tiefe Einschnitte und somit eine 18 km lange Schlucht geschaffen haben, ein wahres Naturschauspiel.
Bei der Einfahrt auf das Nationalparkgelände ist eine Gebühr zu bezahlen. Für alle diejenigen unter Ihnen, die es dort den türkischen Landsleuten gleich tun und ein Picknik machen wollen, sind Bereiche eingerichtet, die Getränke und Schnellgerichte anbieten.
Es ist auch möglich, Sonnenliegen und Sonnenschirme auszuleihen. Die gesamte Parkplatzanlage wird über Monitore überwacht, so das auch der PKW getrost zurückgelassen werden kann. Die Duschen und die Toiletten sind kostenfrei.
Am Strand werden viele Wassersportarten angeboten, so das Parasailing, Bananabootfahren und Wasserski. Auch das Paragliding von den umgebenden Bergen aus ist möglich.