Entdecken Sie Ägypten, das Land der Pharaonen, auf aussergewöhnliche Weise. An Bord eines 4 oder 5 Sterne Nilschiffes geniessen Sie in unvergesslichem Ambiente die geschichtlichen Höhepunkte ägyptischer Weltkultur. Lassen Sie sich verzaubern vom Farbenspiel des Nils und der wunderschönen und faszinierenden Landschaft des Nilufers.
Der Nil entspringt in den Bergen von Ruanda und Burundi und mündet ins Mittelmeer. Dazwischen durchfließt er die Gebiete von sechs Staaten: Burundi, Ruanda, Tansania, Uganda, Sudan und Ägypten. Besonders für Ägypten hat der Nil überragende wirtschaftliche Bedeutung, überwiegend durch Tourismus zB. Nilkreuzfahrten.
Der Nil besitzt zwei Quellflüsse – den kürzeren Blauen Nil und den wesentlich längeren, eigentlichen Weißen Nil.
Von seiner am weitesten entfernten Quelle in Burundi legt der Nil bis zu seiner Mündung insgesamt 6.671 Kilometer Flussstrecke zurück.
Vom Viktoriasee sind dies noch 5.588 Kilometer, von Khartum, wo der Blaue Nil in den Weißen Nil fließt, rund 2.700 Kilometer und von der Landesgrenze von Sudan/Ägypten bis zur Mündung noch 1.550 Kilometer.
Die Schönheiten des Nils erleben Sie am besten bei einer Nilkreuzfahrt.
Der Tempel von Karnak gehört zu den schönsten und größten Tempelanlagen Ägyptens. Man bekommt dort die gewaltigen Kolonaden, die Sphinx- Allee und den Heiligen See zu sehen.Der Tempel war nicht nur als Gaststätte gedacht, sondern diente auch als Regierungsitz, Schatzkammer und Residenz der Pharaonen. Jeder der Pharaonen baute den Tempel weiter aus, da er Reichtum und Macht darstellte.
Die Tempelanlage von Karnak besteht aus drei in sich abgeschlossenen Tempelkomplexen. In der Mitte der Anlage befindet sich der größte Tempelkomplex, welcher dem Gott Amun-Re, seiner Gattin Mut und dessen gemeinsamen Sohn Chons geweiht ist. Der südliche Tempelkomplex diente alleinig als Kultstätte der Göttergemahlin Mut.
Der Tempelkomplex des Amun-Re ist mit dem Tempelkomplex der Mut durch eine Sphinxallee verbunden. Der im Norden gelegene Tempel wurde für den Gott Montu - einem thebanischen Falkengott - zur Gebetsstätte erbaut.
Gesichert wurde der Tempelkomplex des Amun-Re durch zehn Pylone - doppelturmartige Gebäude, verbunden durch einen Torüberbau, die den Eingang eines Tempels bilden.
Die besterhaltenste Tempelanlage in Theben West ist die Medinet Habu, welche den Totentempel von Ramses III. beinhaltet. Dieser bildet das Herzstück der gesamten Anlage. Die Tempelanlage diente nicht nur als Gottesverehrung, sondern auch als Wohnsitz des Pharaos und seiner Familie und als Verwaltungszentrum.
Von dem Tempel von Esna ist nicht mehr als die Vorhalle des Tempels erhalten geblieben. Er ist einer der letzten Tempel, die im alten Äypten errichtet wurden, da fast alles in griechisch-römischer Zeit neu gestaltet wurde. In diesem Tempel opferten bereits Könige der 18. Dynastie dem Gott Chnum.
Der Nechbet- Tempel von El Kab ist umgeben von einer 2km langen Lehmziegelmauer. Er wird am Eingang von Nechbet, der dem Tempel gewidmet ist, in einer Gestalt einer Löwin bewacht. Am Felshang nahe des Tempels liegen Gräber, die Anfang der 18. Dynastie entstanden. Südlich der Gräber ist ein Wadi, in dem Ramses II. eine kleine Kapelle zu Ehren des Weisheitsgottes Thot errichtete.
Der Horus Tempel von Edfu wurde zu Ehren Horus gebaut. Der Tempel gilt heutzutage als besterhaltenster Tempel der gesamten Antike. Die Bauzeit betrug 180 Jahre. Den Baubefehl gab Ptolemaios III. Energetes I. (der Statthalter Alexanders des Großen und der spätere König) im Jahr 237 vor Christus. Man hatte damals in Hyroglyphen an der äußeren Mauer alle Daten und den Verlauf des Baues festgehalten.
Die Tempelanlage von Kom Ombo bekam ihren Namen durch ihre Lage auf einem kleinen Hügel (Kom bedeutet kleiner Berg). Der Doppeltempel ist dem Krokodilgott Sobek und dem Falkengott Horus geweiht.
Der Nassersee liegt in Unternubien, südlich von Assuan. Es handelt sich um einen künstlich angelegten Stausee, der bis in den Norden Sudans reicht und hier Nubia-See genannt wird. Die pharaonischen Denkmäler am Nassersee gehören zum Unesco-Weltkulturerbe. Seit den 1990er Jahren rückt er verstärkt in das Blickfeld von Altägypten-Interessierten und begeisterten Anglern.
Der Kalabscha - Tempel ist vom Assuan Staudamm aus zu sehen. Auf Grund des ansteigendem Nassersees wurde der Tempel zerlegt und an anderer Stelle wieder aufgebaut. Er ist dem Tempelgott Mandulis geweiht. Der Tempel besteht aus einem Säulenhof, einer Vorhalle und drei Sälen. Bei dem Wiederaufbau wurden mehrere, nicht zusammen gehörende Teile des Tempels in einem Ensemble konzentriert.
In Abu Simbel kann man die Tempelanlagen besichtigen, die als Denkmal für die Schlacht von Kadesch im Jahre 1296 vor Christus und als Demonstration der Macht über den Nubiern von Ramses II. gebaut wurden.
Der Tempel ist Ammon Re, Ptha und dem "göttlichen Pharao" geweiht.
Am Eingang des Tempels stehen vier 22 Meter hohe Sitzkolosse, die alle den Pharao Ramses darstellen. Im Innenraum des Tempels befinden sich Pfeilenstatuen, die ebenfalls Ramses zeigen.