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Antalya

Antalya

Antalya ist wohl die schönste Stadt in der Türkei. Ein idealer Standpunkt für den Urlaub, zumal fast alle Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten von hier aus schnell zu erreichen sind. Es ist die fünftgrößte Stadt der Türkei mit rund einer Million Einwohner.



Die eigentlichen Bewohner Antalyas

sind in der Minderheit. Durch den aufstrebenden Tourismus kamen immer mehr Menschen aus anderen Provinzen hierher, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Vor ca. 20 Jahren war Antalya nicht mehr als ein kleines, verträumtes Fischerstädtchen mit angrenzenden landwirtschaftlichen Dörfern.



Yivli Minare Moschee

Yivli Minare Moschee

Die Yivli-Minare-Moschee ist eine Moschee in Antalya. Der Name kommt vom gefurchten Minarett (Yivli Minare). Sie wird auch Ulu Cami genannt.

Unmittelbar nach der seldschukischen Eroberung Antalyas 1207 wurde an der Stelle der heutigen Moschee die Ulu Cami errichtet, die vermutlich während der Herrschaft der Lusignans (1361-73) zerstört wurde. An ihrer Stelle wurde nach der erhaltenen Stifterinschrift 1373 die jetzige Moschee errichtet.



Hadrianstor Antalya

Laut Informationen ist das Hadrianstor an der Atatürk Caddesi das einzige erhaltene Eingangstor zur antiken Stadt von Antalya und zum Hafen. Links und rechts vom Tor verlief die Stadtmauer.



Hadrianstor

Mittelteil des Hadrianstors

Das Tor wurde zu Ehren des Besuchs von Hadrian im Jahre 130 errichtet. Auf 4 Sockeln erbaut, mit 3 Torbögen und mit Ornamenten geschmückten Pfeilern, kann man auf beiden Seiten keine Front ausmachen. Insgesamt hat das Objekt weniger den Charakter eines Stadttores als vielmehr den eines römischen Triumphbogens. Die beiden Türme links und rechts des Baus sind verschieden, der linke ist aus römischer Zeit, der rechte wurde unter Sultan Alaaddin Keykubat I. (1219- 1238) erbaut. Das Tor wurde 1959 restauriert.



Antalya

Antalyas Strände

Sie befinden sich am westlichen und östlichen Stadtrand, dem Konyaalti- und dem Lara Strand. Am Wochenende ist es sehr interessant, dort die vielen türkischen Familien beim Picknick zu beobachten. Motorräder mit vier Personen,die Ladefläche der Lkws mit Kindern, Frauen und Männern voll besetzt usw., sind keine Seltenheit. Mit vielen modernen Krankenhäusern und einer Universitätsklinik sind die Bevölkerung und die Urlauber gut versorgt.



Typisch für Antalya

Die Umgebung wird geprägt von Zitrusfrüchten und Tomaten, die zweimal pro Jahr geerntet werden können. Zwischenzeitlich hat sich Antalya im Winter als ein bedeutender Blumenexporteur einen Namen gemacht. Sehenswert ist auch der alte Hafen mit der sich anschließenden Altstadt "Kaleici".



Antalya Yachtafen

Antalya Altstadt

Ein Bummel durch die verwinkelten Gassen ist sehr beeindruckend und faszinierend, vor allem am Abend. Antalya ist auf hohem Tuffsteinfelsen gebaut, der im östlichen Teil von Antalya als Kliff senkrecht bis zu 35 Meter ins Meer abfällt. Spazieren Sie auch zum Hadrians Tor, das einst die Hauptstrasse nach Perge überspannte. Das Tor hat drei Durchgänge und wurde im Jahre 130 n.Chr. von den Bewohnern zu Ehren des römischen Kaisers Hadrian errichtet, der damals zu Besuch in "Attaleia" weilte. In der Nähe des Falez-Hotels lädt ein Freilichtmuseum zu einem Spaziergang durch die 3.000 Jahre alte Geschichte ein.



Museum Antalyas

Dieses Museum hat neben den Museen in Istanbul und Ankara die wichtigste Sammlung klassischer Archäologie. Die Ausstellungsstücke sind von einer sehr hohen Qualität.



Kursunlu Wasserfälle

Kursunlu Wasserfälle

Diese bis zu 18 m hohen Wasserfälle liegen 24 km östlich vom Stadtzentrum. Das Gelände ist wie ein botanischer Garten angelegt und steht unter besonderem Schutz.

Mit seinen Wanderwegen, Restaurants und Picknickflächen ist der Garten ein beliebtes Ausflugsziel.



Geschichte Antalyas

In byzantinischer Zeit war Antalya ein wichtiges Zentrum des Christentums. Nach dem Zusammenbruch der byzantinischen Macht nach dem 4. Kreuzzug wurden die Templer von den Lateinern mit der Stadt belehnt, was sowohl der päpstliche Legat als auch Papst Innozenz III. bestätigten.

De facto war die Stadt aber im Besitz eines gewissen Aldobrandino. Er war griechisch-italienischer Abstammung und wird in den Quellen meist als Freibeuter bezeichnet, da es ihm nicht gelang, eine eigene Dynastie zu gründen. Als Süleyman II., der Sultan von Rom die Stadt belagerte, wandte sich Aldobrandino um Unterstützung nach Zypern.

Antalya Altstadt Walter von Montbéliard, Sohn von Amé von Montfaucon, der 1199 mit dem 4. Kreuzzug in den Osten gekommen war, und Regent für den minderjährigen König Hugo I. war, kam ihm mit einer größeren Streitmacht zu Hilfe und konnte die Belagerung aufheben. Das Geld dafür hatte er, wie sich später herausstellte, ohne weitere Nachfrage dem Thron-Schatz seines Mündels entnommen.

Walter scheint sich allerdings sehr schnell bei der griechischen Bevölkerung der Stadt unbeliebt gemacht zu haben, die sich gegen ihn erhob und die Seldschuken zur Hilfe rief. Vermutlich hatte Walter versucht, sich an Stelle Aldobrandinos selber zum Herrscher auszurufen, wie er es auch später in Rhodos versuchen sollte, und dabei, als Neuankömmling aus Frankreich, wenig Feingefühl an den Tag legte.

Der Sultan von Rom, Kai Chosrau I. zog 1207 in Antalya ein. Nach seiner Thronbesteigung 1210 handelte Hugo I. dann ein Handelsabkommen mit Kai Chosrau I. aus, das die Sicherheit seldschukischer und zypriotischer Händler an der Südküste Anatoliens sicherstellte. Die Stadt kam im 14. Jahrhundert unter osmanische Herrschaft.



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