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Kolumbien: Erhoehte Aktivitaet des Vulkans Pico de Ruiz

Die verstaerkte Aktivitaet und ein wahrscheinlicher Ausbruch des rund 150 km westlich der Hauptstadt Bogotá gelegenen Vulkans Pico de la Ruiz haben die Nationalen Behoerden veranlasst, fuer den Umkreis des Vulkans die zweithoechste Warnstufe „Orange II“ auszurufen und die Evakuierung der Flusstaeler an den Haengen des Berges anzuordnen.

 

Auch fuer die weiter suedlich in der westlichen Anden-Kette gelegenen Vulkane Galeras, Nevado de Huila und Cerro Machin wurde die Warnstufe erhoeht.

 

In Reaktion auf diese Aenderung der Warnstufen durch die kolumbianischen Behoerden hat das Auswaertige Amt vor kurzem seinen Reisehinweis zu Kolumbien wie folgt aktualisiert:
„Seit 09.04.2012 gilt fuer den Vulkan Nevado de Ruiz unweit der Departements-Hauptstadt Manizales die die Warnstufe „Orange II – Ausbruch innerhalb von Tagen oder Wochen wahrscheinlich“.

 

Fuer die Fluesse an den Haengen des Vulkans wurde aufgrund zu befuerchtender Ueberflutungen durch Schmelzwasser und Schlammlawinen die Hochwasserwarnstufe „rot“ ausgerufen.
Fuer die Vulkane Galeras, Nevado de Huila und Cerro Machín gilt Warnstufe „Gelb III – Aenderung der vulkanischen Aktivitaeten“.

 

Von Reisen zu den vorgenannten Vulkanen und in ihre Umgebung wird abgeraten. Anweisungen der oertlichen Behoerden und Sicherheitskraefte sollte unbedingt Folge geleistet werden.“

 

Quelle: Studiosus Sicherheitshinweis

Quelle Bild: noctumar.com

Thailand: Zur aktuellen Lage in den Hochwassergebieten

Trotz neuer starker Regenfaelle in weiten Teilen Zentralthailands hat sich die Lage in den Hochwassergebieten in den letzten Tagen kaum veraendert. Im gesamten Norden einschließlich der Region um Chiang Mai sowie in der Region um Phuket im Sueden ist die Situation weiterhin entspannt, alle Ausfluege und Besichtigungen koennen hier ohne Einschraenkungen durchgefuehrt werden.

Im Großraum Bangkok sind nach wie vor mehrere direkt am Ufer des Chao Phraya gelegene Außenbezirke im Norden und Osten ueberflutet. Auch im Stadtzentrum stieg der Pegelstand des Chao Phraya an, zu den im Zeitraum zwischen dem 16. und 18. Oktober befuerchteten Ueberschwemmungen von Teilen der Bangkoker Innenstadt ist es jedoch nicht gekommen. Die Flughaefen der Hauptstadt und alle von uns genutzten Hotels im Innenstadtbereich funktionieren nach wie vor ohne Einschraenkung. Touristische Besichtigungen koennen mit Ausnahme von Bootsfahrten in den Klongs ohne Behinderungen durchgefuehrt werden.

Besonders stark vom Hochwasser betroffen ist nach wie vor die Stadt Ayutthaya. Große Teile der Innenstadt und des Tempelareals sind seit dem 8. Oktober ueberflutet, die Stadt kann nach wie vor nicht auf dem Landweg erreicht werden, das Tempelareal bleibt bis auf Weiteres fuer Besichtigungen gesperrt.

Ebenso unterbrochen sind noch die Zugverbindungen in den Norden und die an Ayutthaya vorbeifuehrende Hauptverbindungsstraße zwischen Bangkok und Chiang Mai. Ueber alternative Routen besteht jedoch weiterhin eine Straßenverbindung zwischen Bangkok und dem Norden.

Die Monate September und Oktober sind in Thailand die Hauptregenzeit. Aufgrund der besonders starken Regenfaelle in diesem Jahr sind verschiedene Landesteile ueberschwemmt.
Am meisten betroffen sind die Gebiete in Zentralthailand. Die Sehenswuerdigkeiten in Ayutthaya sind derzeit gesperrt. Die Haupttouristengebiete im Sueden des Landes wie Phuket, Pattaya, Koh Samui und Hua Hin sind derzeit kaum in Mitleidenschaft gezogen. Am vergangenen Wochenende (15/16. Oktober) wurden Randgebiete Bangkoks ueberschwemmt. Die Innenstadt Bangkoks blieb allerdings von Ueberschwemmungen verschont. Die touristischen Hauptattraktionen sind nicht betroffen. Die Lage in Bangkok bleibt fuer die naechsten Tage weiterhin kritisch. Fuer die Innenstadt besteht nach Angaben der zustaendigen Stadtverwaltung nur ein geringes Risiko. Am Internationalen Flughafen Bangkok (Suvarnabhumi Airport) herrscht weiterhin normaler Flugbetrieb. Der Straßen- und Schienenverkehr insbesondere in den Norden des Landes unterliegt teilweise erheblichen Einschraenkungen.indung zwischen dem Großraum Bangkok und dem Norden.

Quelle: Studiosus Sicherheitshinweis

Quelle Bild: angelberichte.de

 

Suedafrika: Gelbfieber-Impfnachweis bei Einreise aus Sambia erforderlich

Ab 1. Oktober 2011 muessen alle Reisenden, die von Sambia aus in Suedafrika einreisen oder eine Umsteigeverbindung ueber Suedafrika gebucht haben, im Besitz eines international gueltigen Gelbfieber-Impfnachweises sein. Dies gab das suedafrikanische Gesundheitsministerium vor einigen Tagen bekannt. Der Entscheidung war eine Reklassifizierung von Teilen Sambias durch die WHO vorausgegangen. Nach aktueller Einschaetzung der Weltgesundheitsorganisation besteht in einigen Landesteilen im Westen von Sambia ein niedriges Gelbfieber-Infektionsrisiko.

In Reaktion auf diese neuen Einreisebestimmungen hat das Auswaertige Amt am 29. August folgenden aktuellen Hinweis in seine Reisehinweise zu Suedafrika eingefuegt:

„Bei Einreise aus oder Transit (auch nur Wechsel des Flugzeuges) durch ein von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertes Land wird der Nachweis einer gueltigen Gelbfieberimpfung verlangt.

Nach Auskunft der suedafrikanischen Behoerden wird Sambia ebenfalls neu auf die Liste der Gelbfieberendemiegebiete gesetzt, so dass ab 1. Oktober 2011 eine Impfung nach Aufenthalt dort bei der Einreise nach Suedafrika verlangt wird.

Die Grenzbehoerden wurden angehalten, diese Regelungen konsequent umzusetzen und Reisende mit entsprechendem Reiseprofil aber ohne Impfnachweis entweder direkt zurueckzuschicken oder fuer 6 Tage auf eigene Kosten abzusondern (Quarantaene).“

Zeitgleich zu den Reiseinformationen zu Suedafrika hat das Auswaertige Amt am 29. August auch die Medizinischen Hinweise zu Sambia aktualisiert. Es empfiehlt fuer Reisen in den Westen Sambias eine Gelbfieberimpfung und schreibt:

„Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.
Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. noerdliche Nachbarlaender) ist der Nachweis einer gueltigen Gelbfieberimpfung erforderlich.
Fuer den Westen des Landes wird eine Gelbfieberimpfung fuer alle Reisenden empfohlen.“

Quelle: Studiosus-Sicherheitsmanagement

Quelle Bild: suite101.de

Island: Ringstraße im Sueden nach Gletscherlauf gesperrt

Ein kleinerer Ausbruch des Katla-Vulkans unterhalb des Gletschers Myrdalsjoekull auf Island hat am 9. Juli lokal zu einer partiellen Eisschmelze gefuehrt. Durch das Schmelzwasser bildete sich ein Gletscherlauf, der eine Bruecke zerstoert und die suedliche Ringstraße zwischen Hoefdabrekka und dem Fluss Skalm unterbrochen hat. Aus den deutlich gefallenen Pegelstaenden der Fluesse sowie dem Rueckgang lokaler Beben schließen Vulkanologen, dass die Eruption in der Zwischenzeit wieder zum Erliegen gekommen ist.

Nach aktueller Einschaetzung der islaendischen Behoerden muss die Ringstraße in dem durch den Gletscherlauf zerstoerten Abschnitt bis zum Abschluss vorlaeufiger Instandsetzungsarbeiten fuer mindestens zwei Wochen gesperrt bleiben. Als Ausweichroute steht die noerdlich vom Myrdalsjoekull-Gletscher verlaufende Fjallabak-Piste zur Verfuegung. Bautrupps haben bereits begonnen, die Piste so zu planieren, dass sie auch mit Bussen problemlos befahren werden kann.

Quelle: Studiosus Sicherheitsmanagement

Quelle Bild: nachrichten.t-online.de

Das gehört in die Reiseapotheke

Durchfall, Fieber, Übelkeit: Im Urlaub krank zu werden, ist eine Horrorvorstellung. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, ist der richtige Inhalt der Reiseapotheke von großer Bedeutung. Deshalb lohnt es sich, vor Reiseantritt den Inhalt der Reiseapotheke sorgsam zu planen. Was in keiner Reiseapotheke fehlen sollte.

Das Urlaubziel bestimmt die Reiseapotheke
Die Reiseapotheke wird abhängig vom Urlaubsziel bestückt. Es ist ein Unterschied, ob ein Wanderurlaub in den Bergen, ein Erholungstrip ans Meer, eine sportliche Fahrradtour oder ein Städteurlaub geplant ist. Ist im Vorhinein klar, dass im Urlaub viel gewandert wird, sollten Blasenpflaster auf jeden Fall mit ins Gepäck. Ist man mit dem Flugzeug unterwegs, gehören Nasentropfen und Halstabletten zur Grundausstattung, denn die trockene Luft im Flugzeug reizt die Schleimhäute. Eine Erkältung ist nicht selten die Folge. Bei sportlichen Aktivitäten sind abschwellende und kühlende Sportsalben, Pflaster, Verbände sowie Wunddesinfektionsmittel in der Reiseapotheke Pflicht. Apotheken bieten kleine Erste-Hilfe-Taschen an, die problemlos Platz im Rucksack finden. Für längere Auto- und Busfahrten, aber auch bei Flügen und Schiffsreisen, ist ein Mittel gegen Reiseübelkeit empfehlenswert.

 

Apotheken bieten Reiseberatung an

Auf der Website der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände empfiehlt Apotheker Mathias Arnold eine von den Apotheken angebotene Reiseberatung: „Idealerweise lassen sich Patienten zwei Monate vor Reiseantritt beraten, dann hat der Arzt noch genug Zeit für alle Reiseimpfungen. Aber auch Last-Minute-Urlauber profitieren von einer Reiseberatung.“ Dabei wird individuell auf den Reisenden und sein Urlaubsziel eingegangen und die passende Reiseapotheke zusammengestellt.

ORS hilft gegen Durchfall

Hohe Temperaturen, ungewohntes Essen, aber auch andere Hygieneumstände stellen für den Körper eine Belastung dar – oft ist Durchfall die Folge. Wichtig bei Durchfall ist, dass die Flüssigkeits- und Mineralstoffspeicher wieder aufgefüllt werden. Hierfür empfiehlt das Deutsche Grüne Kreuz für die Reiseapotheke ein Mittel zur oralen Rehydratation wie Oral Rehydratation Salts (ORS).

Weitere Tipps für die Reiseapotheke

Wer regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen muss, sollte darauf achten, genügend Vorrat in die Reiseapotheke zu packen. Die Reiseapotheke gehört ins Handgepäck. Dort sind diese Medikamente gleich zur Hand, wenn man sie braucht. Zudem können sie nicht mit dem Koffer verloren gehen, denn im Ausland ist es oft schwierig, die benötigten Medikamente zu beschaffen. Müssen regelmäßig Medikamente eingenommen werden, die dem Betäubungsmittelgesetzt unterliegen, die sehr stark wirken oder müssen gar Spritzen im Gepäck mitgeführt werden, muss vor Reiseantritt die Rechtslage in dem zu bereisenden Land überprüft werden. Nicht selten wird bei Grenzübertritt eine ärztliche Bescheinigung verlangt. Wichtig ist, dass sie auch in Englisch verfasst ist und Informationen zu der erforderlichen Dosis enthält. So kann abgeschätzt werden, ob die Menge wirklich nur für den Eigengebrauch bestimmt ist. Wichtig ist, dass die ärztliche Bescheinigung behördlich beglaubigt wird. Die Formulare können auf der Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) heruntergeladen werden.

Krank im Urlaub – und jetzt?

Treten Krankheitssymptome auf, sollte das Medikament benutzt werden, dass die Symptome gezielt bekämpft. Die Einnahme mehrerer Medikamente ist nicht ratsam. Wichtig ist, dass man die Einnahmevorschriften auf dem Beipackzettel des Medikamentes sorgfältig liest und einhält. Halten die Beschwerden länger an, muss ein Arzt aufgesucht werden. Das gilt auch bei plötzlich auftretendem Fieber, Herzrhythmusstörungen, Bewusstseinstrübungen und -störungen, Lähmungen sowie unklaren Schmerzen um Brust- oder Bauchraum.
QUELLE:t-online.de (Bild: imago)